Weiterbildung - Chance oder Kosten?

In Zeiten einer Wirtschaftskrise müssen in erster Linie Kosten reduziert werden - dies betrifft natürlich auch Personal- und Ausbildungskosten. Radikale Kündigungen und Kurzarbeit alleine helfen kurz- aber nicht mittelfristig. Viele Unternehmen haben daher die Chance genutzt sich "neu" aufzustellen. Unternehmen legen jetzt besonders Wert darauf, ihre Talente zu identifizieren und weiterzuentwickeln, damit sie gerade diese nicht an den Mitbewerb verlieren und auch in Zukunft Schlüsselpositionen gut besetzen können.

Mehr Unternehmen als je zuvor setzen auf Bildungskarenz - gerade Produktionsunternehmen, schicken ihre MitarbeiterInnen gerne auf eine 3- oder 6-monatige Weiterbildung. Sie nutzen die angespannte Auftragssituation, um das Fachwissen der MitarbeiterInnen zu erneuern und diese danach flexibler einsetzbar zu machen. Kurse in Werkstoffkunde, IT, Mechatronic bis hin zu Prozessorientierung und Mess- und Regeltechnik, um nur einige zu nennen.

Manche Firmen haben die Zeit auch genutzt, um MitarbeiterInnen auf gemeinsame Standards zu bringen wie z.B. Projektmanagement und Projektcontrolling oder durch Sprachkurse. Frei werdende Kapazitäten in der Produktion unterstützen den Vertrieb. Die VerkäuferInnen können entsprechende Schulungen vornehmen. Kunden/innen werden eingeladen, um deren Bedürfnisse genau kennenzulernen. Verloren gegangene Kunden/innen können besucht oder neue Gebiete erschlossen werden infolge der gestiegenen Vertriebskapazität. Manche reduzieren auf die Kernkompetenz, andere wieder überlegen, ob sie zusätzlich Lohnfertigung übernehmen oder Halbfertigprodukte herstellen oder (neue) Serviceleistungen aktiv anbieten können.

Auch die Anforderungen an Weiterbildung haben sich geändert. "Trainings von der Stange sind tot". Die Unternehmen überlegen genau, wofür sie Geld ausgeben. Der Nutzen muss transparent sein und soll die Unternehmensziele unterstützen. Dazu gehören eine konsequente Transfer- und Praxisorientierung. Auch die Lernformate unterliegen einer Änderung. Eine klare Analyse der Bedürfnisse, daraus abgeleitete Aktionspläne und passende Lernmethoden sind wichtiger als ein "Star-Trainer". Eine klare Zielabstimmung vor einer Weiterbildungsmaßnahme, anschließendes Individual- oder Gruppencoaching bzw. Train-the-Trainer Modelle werden immer stärker gefordert. Damit Unternehmen ihre Personalentwicklung klar an den Unternehmenszielen orientieren können, um sich so nachhaltig als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren suchen sie nach Standards wie "Investors in People".

Diese Beratung wird exklusiv über Pendl & Piswanger in Österreich angeboten. Der dreimal jährlich statt findende "Investors in People"-Club zeigt
nicht nur durch Impulsreferate "Innovative Themen und erfolgreiche Wege" auf, sondern ist auch eine Lern- und Experimentierplattform, die allen TeilnehmerInnen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zum Erarbeiten von Lösungen für das eigene Unternehmen bietet.

ManagerInnen werden heute verstärkt als "Führungskraft" aber auch als „Coach, Personal- und TeamentwicklerInnen" gefordert – Fachkompetenz alleine reicht schon lange nicht mehr. Nicht jedes Unternehmen bietet seinen MitarbeiterInnen eine entsprechende Führungsausbildung an. Hier setzt gerade die bfi Wien Akademie an mit Schlüsselthemen für die "Führungskraft für Morgen". So erklärt sich auch die wachsende Zahl von Buchungen durch Privatpersonen, da diese die eigene Weiterbildung als Notwendigkeit und Chance für die Zukunft erkennen. 

Pressekonferenz 28.01.2010 – Café Landtmann (Dr. Peter Pendl)

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