Employer Branding

Situation

Unternehmen stehen unter wachsendem Wettbewerbsdruck. Gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels - erfahrene Mitarbeiter treten in den Ruhestand, gut ausgebildete Fachkräfte sind nicht in ausreichender Zahl zu finden oder längerfristig zu binden - gewinnt Employer Branding zunehmend an Bedeutung.
Fakt ist auch, dass sich Unternehmen seit langem professionell und mit erheblichem Einsatz finanzieller wie personeller Ressourcen in ihrer kundenorientierten Kommunikation präsentieren, während ihr jeweiliger Auftritt als Arbeitgeber zumeist bescheiden, generisch und wenig überzeugend wirkt.
Allgemeinplätze & Floskeln wie herausragende Karrierechancen, abwechslungsreiche Tätigkeit, gutes Betriebsklima sind allenfalls ehrenwert, eignen sich aber nicht zur Profilierung als authentischer und attraktiver Arbeitgeber.


Was ist Employer Branding?

Employer Branding ist die identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Positionierung des Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber. Kern des Employer Branding ist stets eine die Unternehmensmarke spezifizierende und adaptierende Arbeitgebermarken-Strategie. Entwicklung, Implementierung und Messung dieser Strategie zielen auf die nachhaltige Optimierung von Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern, deren Leistungsbereitschaft für und Identifizierung mit dem Unternehmen, sowie auf die Verbesserung von Unternehmenskultur und -Image. 1)
Somit ist Employer Branding ein strategischer, identitäts-stiftender Prozess, der gleichzeitig die Chance zur ganzheitlichen Unternehmensführung bietet.
Dieses strategische Verständnis erfordert die Einbindung und aktive Mitwirkung der Geschäftsführung von Beginn an, wobei typischerweise bereits ein hoher "Leidensdruck " im Unternehmen existiert, der sich in unbefriedigenden HR-Kennzahlen (hohe Zahl von Krankenständen, steigende Mitarbeiter-Fluktuation, hohe drop-out Quote bei Neueinstellungen, hoher Zeit-& Kostenaufwand bei Besetzung von Schlüsselpositionen u.ä.) manifestiert oder im Zusammenhang mit Übernahme & Integration von Unternehmen oder einer Merger-& Akquisition-Situation steht.
Employer Branding ist stets eine interdisziplinäre Aufgabe, bei der insbesondere die Personal- und Kommunikationsabteilungen ein ausgeprägtes Verständnis füreinander entwickeln müssen: Das HR-Team arbeitet nicht an einer zweiten Marke, sondern es geht um die Gemeinsame.


Der Employer Brand Manager - ein neues Berufsbild

Die nachhaltige Verankerung einer attraktiven Arbeitgebermarke ist das Ergebnis eines fundierten, umfassenden und konsequent implementierten Employer-Branding Prozesses.
Dies setzt voraus, daß das Unternehmen eine erfahrene und reife Persönlichkeit mit entsprechend hoher sozialer und interdisziplinärer Kompetenz nominiert , um die Bildung der
Arbeitgebermarke einzuleiten, im Unternehmen zu verankern und den gesamten Prozess zu
steuern. Last but not least gilt es vor allem auch Instrumente zur wirksamen Erfolgskontrolle
einzurichten – die bereits entwickelt und von spezialisierten Anbietern, wie P&P in
Kooperation mit DEBA, jederzeit abrufbar sind.
Diese "Hybrid" Funktion übernimmt der Employer Brand Manager des Unternehmens - ein im
deutschsprachigen Raum durchaus neues, aber künftig gefragtes und jedenfalls notwendiges
Berufsbild.
In der Praxis wird dieser anspruchsvolle und intensive Prozess, der kontinuierliche
Implementierungsmaßnahmen seitens der Projektverantwortlichen des Unternehmens
erfordert, auch durch ein externes Beratungsunternehmen themenspezifisch – von der
Kulturanalyse bis zum Controlling - unterstützt und begleitet.


Erfahrungen & Ausblick

Unternehmen, die bereits Employer Branding Projekte strategisch definiert und konsequent
realisieren , berichten von nachhaltig positiven Ergebnissen, i.e.:
+ messbare Effizienz- & Qualitätssteigerung externer Recruiting-Prozesse
+ verbesserter "cultural fit" von Neuzugängen mit kommunizierten Unternehmens Werten
+ Senkung der Rekrutierungskosten
+ stärkere Bindung von Leistungsträgern, gesunkene Fluktuation
+ sicht-/ spürbare Identifikation Mitarbeiter mit Unternehmen
+ positives Unternehmens-Image in den relevanten Social Media
+ erhöhte Leistungsbereitschaft
+ verbesserte Arbeitsproduktivität
+ verbessertes Innovationsklima
Es ist unbestritten, daß ein professionell konzipierter und implementierter Employer Branding
Prozess und somit die Etablierung einer authentischen Arbeitgebermarke einen tangiblen und
vor allem auch messbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet.
Diese sehr positive Erkenntnisse sollen daher Unternehmen - insbesondere KMUs,
kommunale und andere öffentliche Dienstleister, private Gesundheits- und Pflegeanbieter
u.ä. - ermutigen, sich intensiv und konsequent mit dem Thema Employer Branding zu
beschäftigen - am besten schon ab morgen!


Kontakt:

Mag. Erwin Kretschner
P&P Senior Partner
Zertifizierter Employer Brand Manager
Quelle : 1) DEBA – Deutsche Employer Brand Akademie

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