Kann man Charisma lernen? Nun, das vielleicht nicht, aber man kann sehr viel vom Umgang des Dirigenten mit dem Orchester für die eigene Führungskompetenz lernen, ebenso von den klaren und auch weniger klaren (Hierarchie)-strukturen in einem Orchester. Was verantwortet der Konzertmeister, warum braucht es Stimmführer, was unterscheidet den Gruppen-Violinisten vom Solo-Trompeter und welche unterschiedlichen Führungsmethoden sind jeweils zielführender?

Ein Orchester ist schließlich auch nichts anderes als ein Unternehmen mit 60, 80, bisweilen auch bis zu 120 Spezialisten, die nur gemeinsam den Kundenwunsch – ein unvergessliches Konzert – erfüllen können. In jedem Unternehmen oder jeder Organisation gibt es Mitarbeiter, die gerne und gut die Erste Geige spielen, jene, die gerne die große Trommel rühren und auch jene, die lieber im Verband Gleichgesinnter ihre notwendigen Aufgaben erfüllen, wie das bei den größten Gruppen im klassischen Orchester, den 1. und 2. Violinen, der Fall ist.

In unseren halbtägigen Kurzworkshops taucht man direkt in die Orchesterwelt ein und erfährt die formellen und informellen Führungsstrukturen hautnah. Ermöglicht wird dies durch die Teilnahme an einer Probe der Beethoven Philharmonie unter der Leitung des Chefdirigenten Thomas Rösner.

Die wesentlichen nonverbalen Führungselemente werden im Vorfeld von einer Musikvermittlerin erklärt. So ist gewährleistet, dass man bereits während des ersten Teiles der Probe erkennt, wie hier Führung wirkt.
Die Probenpause wird zu moderierten Gesprächen mit den Musikern und dem Dirigenten genutzt. Nach dem zweiten Probenteil erfolgt der Transfer des „musikalischen Führungsverhaltens“ in die persönliche Praxis der TeilnehmerInnen. Dieser Part wird von einem Führungskräfte-Coach geleitet.

Zur Abrundung des Eindruckes besteht die Möglichkeit, das Konzert, für das geprobt wurde, dann einige Tage nach dem Workshop zu besuchen.

Ablauf:

Einstimmen auf die Orchesterprobe, Kennenlernen der wichtigsten nonverbalen Kommunikationselemente, die zum Einsatz kommen.

Teilnahme an der Orchesterprobe der Beethoven Philharmonie unter der Leitung von Thomas Rösner

In der Pause Austausch mit den Musikern und dem Dirigenten.

Danach Reflexion nach den Grundlagen der Musikvermittlung und des Führungsverhaltens, Diskussionsrunde mit Musikern - Führung aus der Sicht der Geführten, Schlussrunde

Konzeption und Durchführung:

panton piswanger wismek 

Esther Planton, Musikvermittlerin, Christine Piswanger-Richter, PR & Marketing & Andreas Wismek, Unternehmensberater, Coach und Mentaltrainer

Orchester:

beethoven philharmonie   
Beethoven Philharmonie, www.beethovenphilharmonie.at

Die Beethoven Philharmonie legt ihren Schwerpunkt auf die Interpretation der Musik der Wiener Klassik und Frühromantik. Ihre Mitglieder spielen teilweise in traditionsreichen Wiener Orchestern, teils sind sie als Kammer- und Orchestermusiker freischaffend tätig. Gemeinsam ist ihnen die Pflege eines spezifischen Wiener Klanges.

Das Orchester arbeitet mit namhaften Solisten wie Till Fellner, Patricia Kopatchinskaja, Daniela Fally, Renaud und Gautier Capuçon, Paul Gulda, Doris und Karin Adam oder Adrian Eröd sowie dem Wiener Singverein, Chorus sine nomine, dem Wiener Kammerchor oder dem wu chor wien zusammen.

Am Pult stehen dabei Dirigenten wie Andrés Orozco-Estrada, Philippe Entremont, Christoph Campestrini, Lior Shambadal, Christoph U. Meier, Peter Marschik, Uwe Theimer und natürlich der Künstlerische Leiter des Orchesters, Thomas Rösner.


roesner 

Thomas Rösner, Chefdirigent, www.thomasroesner.com


Thomas Rösner ist Gründer und künstlerischer Leiter der Beethoven Philharmonie und dem Orchester seit seiner Gründung 1995 eng verbunden.

Der in Wien geborene Dirigent leitete seine ersten Konzerte bereits im Alter von vierzehn Jahren. Er studierte in Wien, wo er als musikalischer Assistent und Korrepetitor im Wiener Musikverein zahlreiche Impulse erhielt. Seit seinem Debut 1998 am Pult des Orchestre de la Suisse Romande auf Einladung von Fabio Luisi hat sich Thomas Rösner zu einem der profiliertesten österreichischen Dirigenten seiner Generation entwickelt.

Er dirigiert an Theatern wie der Semperoper Dresden, dem Théatre de la Monnaie in Brüssel, der Opéra National de Lorraine an der Nantes –Angers Opéra. Weiters gastierte er an der Bayerischen Staatsoper München, Staatsoper Stuttgart. New National Theatre Tokyo, Welsh National Opera, Grand Théâtre de Genève, Opéra National de Lyon sowie bei den Bregenzer Festspielen, Glyndebourne Festival, Théatre du Châtelet in Paris oder dem Edinburgh Festival.

Thomas Rösner stand am Pult zahlreicher Orchester wie dem Deutschem Sinfonieorchester Berlin, Wiener Symphoniker, Bamberger Symphoniker, Mozarteum Orchester Salzburg, Houston Symphony Orchestra, Bergen Philharmonic Orchestra, Orchestre National du Capitole de Toulouse, Sinfonieorchester Basel, Orchestre de chambre de Lausanne oder der Sinfonietta Israel.

 


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